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Archiv der Kategorie Oste

Aktuelles Interview: Besucher-Hunde und Deichschafe verstehen sich nicht

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Der Oberdeichgraf und der ehemalige Chef des Wasserwirtschaftsamtes in Stade sprachen in einem Interview über meine wichtige Arbeit

“[…] Wichtig ist aus Sicht der Deichsicherheit, dass die verwurzelte Grasnarbe die Kleieschicht hält. Die Grasnarbe ist integraler Bestandteil des Deichs. Es reicht nicht, wenn der Deich nur grün ist. Deshalb sind uns auch unsere Schafe so lieb und teuer, weil die wie kein anderer die Grasnarbe pflegen. Allein schon durch die Tritte der Schafe gibt es eine Verdichtung der Kleieschicht. Wichtig ist auch eine permanente Maulwurfsbekämpfung. Der Maulwurf ist unser größter Feind, auch wenn er unter Naturschutz steht. […]

TAGEBLATT: Wie ausgeprägt ist das Bewusstsein für die Deichsicherheit heute in der Bevölkerung? Armonat: Wenn zum Beispiel zu viele Menschen den Deich hoch und runter laufen, ist die Grasnarbe stark beansprucht. Es ist gar nicht einfach, den Menschen heute zu erklären, dass der Deich ein komplexes technisches Bauwerk und nicht dazu da ist, darauf Schlitten zu fahren. Die 1962er Sturmflut hatte auch deshalb so katastrophale Folgen, weil das Bewusstsein für die Deichsicherheit verkümmert war. Die letzte Flut war mit 1825 zu lange her. Und leider gehen wir jetzt wieder in diese Richtung. Bevor ein Deich ein Radfernweg wird, müssen erst einmal die Belange der Deichsicherheit geprüft werden. Der Deich ist auch kein geeigneter Platz für einen Flohmarkt oder ähnliche Aktionen. Das mangelnde Bewusstsein für den Deich lässt sich auch an der ewigen Auseinandersetzung zwischen Fußgängern, Hundehaltern und Schäfern festmachen. Die Schafe sind unsere Mitarbeiter. Die sollen und müssen auf den Deich. Das gilt für Fußgänger und Hunde nicht. Wir wollen die Menschen nicht vom Deich vertreiben, aber die Menschen müssen sich an die Regeln halten. Wir haben riesige Probleme mit den Hunden. Schafe und Hunde vertragen sich überhaupt nicht. […]

Quelle: Stader Tageblatt, Interview: Gunter Armonat und Gerhard Grosskopf, 21.02.2012
Das gesamte Interview findest Du hier: www.tageblatt.de

Ich wünsche allen Besuchern ein erholsames Wochenende.

Bitte haltet Euch an die Regeln, um die Deiche und uns Schafe zu schützen.

Mit ermahnenden Grüßen
Die Deichgräfin

Kuschaf Hoffest in Engelschoff/ Landkreis Stade

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Was hat die Deichgräfin vom Elbdeich mit dem Ort Engelschoff zu tun?

Die Entwässerung und die Landwirtschaft waren immer die wesentlichen Themen in der Gemeinde
Meine Arbeit und die Unterhaltung der Deiche reicht bis in das noch heute landwirtschaftlich geprägte Dorf “Engelschoff”.
Der Ort liegt etwa 20 km von der Elbe (Krautsand bei Drochtersen) entfernt. Mit dem Bau eines Schöpfwerkes wurde erst im 19 Jahrhundert die Entwässerungsfrage geklärt, denn Engelschoff liegt im Niedrigland.
Auch die Entstehung des großen Marschenmoores (Kehdinger Moor) basiert auf natürlichen Entwicklungen, es entstand nämlich in der Niederung, die vom so genannten Hochland der Elbe und der Oste eingeschlossen ist.

Weitere Schlagworte zum Thema: Sietland, Ostemarsch, Elbmarsch, Elbtal, Niederungsmoor, Schlick, Wasser, Sturmfluten, Wurt, Elbe, Ebbe und Flut und natürlich die Deiche und Deichschafe.

Das wohl bekannteste Schaf vom Deich ist die “Deichgräfin”.

Ich hoffe, auf dem Ku(h)Schaf Hoffest werden alle offenen Fragen im Vortrag geklärt.

wappen engelschoff
Das Wappen der Gemeinde Engelschoff - ein kleiner Ort 6km von Himmelpforten entfernt (B73)

Deutung des Wappens
“Der obere Zinnenrand oder Turnierkragen soll an den sagenhaften Raubritter Schwab in Burg erinnern. Der silberne Wellenbalken symbolisiert sowohl die Oste als auch die frühere Sumpflandschaft und Überschwemmungsflächen, die durch Entwässerungsmühlen in grünes Kulturland (auch Neuland genannt), verwandelt wurde. Die Mühlenflügel stehen auch für die zwei früheren Getreidewindmühlen in der Gemeinde. Die beiden Sensen symbolisieren den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde und zeigen durch ihre Stellung den Buchstabe ‘E’ für Engelschoff. Der oben gewellte Rand des grünen Feldes zeigt auch die zahlreichen ehemaligen Schutzdeiche und Wurten an. Das obere blaue Feld zeigt den weiten Himmel über der flachen Landschaft.”

Literatur:
Winter, Heinrich (2004): Engelschoffer Chronik. Leben in einer Holländersiedlung. 1. Aufl., Stade: Kreissparkasse Stade.

Und ein T-Shirt für Moorkinder gibt es in meinem Online-Shop
10868315-9657327

Beste Grüße aus dem idyllischen Engelschoff - viele Stimmen sagen,

dass dort die Engel wohnen ;-)
…und, eine “Wurt” können die Besucher des Hoffestes direkt auf dem Hof erkennen.

Die Deichgräfin

Heute 29. Mai: Party an Bord der Mocambo

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Feier an Bord mit Kaptain Crock! Sonnen an Deck möglich!

Die Musik wird spitze sein! :-) Geniale Playlist :-)

Start: püntklich um 18 Uhr in Oberndorf
Ende: Etwa 21 Uhr in Oberndorf

Weitere Informationen im Deichgräfin-Netzwerk:
Deichgräfin Netzwerk für Veranstaltungen

Die SONNE scheint!

Super Bedingungen für die Schifffahrt :-)
Die Deichgräfin

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